Endlich mehr Auszeit für Mami. Wie auch du zu deiner Pause kommst.

Work- Life -Balance für Mütter mit Auszeit

Sowie bezahlte Arbeitsnehmer auf eine ausgeglichene Work-Life-Balance achten (sollten), müssen auch Eltern sich Auszeitsmöglichkeiten schaffen. Doch wenn man alleinerziehend ist oder ein Elternteil vollzeit zu Hause bleibt, bleibt einem nicht viel bis kein Geld für externe Kinderbetreuung übrig. Welche Möglichkeiten für ein wenig Auszeit gibt es trotzdem?

Wir Mamis neigen gerne dazu uns und unsere Bedürfnisse in den Hintergrund zu stellen, damit es unseren Nächsten gut geht. Aber eigentlich wissen wir doch selbst, dass dieses Verhalten keine Vorteile mit sich bringen wird. Die Kinder werden zu verwöhnten, unselbständigen Egoisten erzogen und du hast früher oder später ein Burnout und vielleicht sogar auch genug vom ganzen Muttersein.

Ich persönlich freue mich sehr, denn bald sind alle meine Kinder schulpflichtig und dann werde ich (hoffentlich) wieder mehr Zeit für mich und meine Interessen haben! Nicht falsch verstehen, ich bin sehr gerne Mutter, aber auch Mütter brauchen ihre Auszeiten.

Wenn es bei dir in diesem Schuljahr noch nicht so weit ist oder du noch mehr Auszeit benötigst und du keine Familienmitglieder zur (freien) Verfügung hast, dann lies mal hier meine weiteren teilweise auch genutzten Möglichkeiten für mehr Auszeit.

Meine Vorschläge für deine Auszeit:

Aus geteiltem Leid wird doppelte Freud!

Zu zweit spielt es sich meistens besser als alleine. Deshalb lohnt es sich „Playdates“ mit der Kollegin/dem Kollegen deines Kindes zu organisieren. Zu Beginn kommt Mama für ein Kaffee noch mit, nach einer Weile können sich die Mütter mit der Betreuung abwechseln und die andere(n) hat/haben frei.
Die Kids haben Freude, dass sie jemanden zum Spielen haben und die Mama kann sich freuen, dass sie mit gutem Gewissen frei haben darf.

„Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf.“- Afrikanisches Sprichwort

Manchmal liegt Hilfe auch ganz nah, nur muss diese es auch erfahren, dass sie benötigt wird. Dies könnte man mit einem Inserat im Dorfladen oder in der Dorfzeitung publik machen mit dem Aufruf, ob jemand interessiert wäre dir/euch (freiwillig) etwas unter die Arme greifen zu wollen. Um dabei Klatsch und Tratsch zu vermeiden, würde ich jedoch den Familiennamen bei den Kontakdaten weglassen. Aber sonst sicher ein Versuch wert!

Familie vergrössern

Keine Angst – nicht mit Nachwuchs oder einem neuen Haustier, aber mit einem zusätzlichen Opa oder Oma. Manchmal ist es nicht (mehr) möglich seine eigenen Eltern in die familiäre Kinderbetreuung einzuplanen, aber unter Rent a Rentner kann man einen Opa oder eine Oma „adoptieren“.

Voraussehbare Engpässe oder Notfallbetreuungen absichern

Beim Schweizerische Rote Kreuz kann man um Betreuungshilfe anfragen, wobei die Voraussetzungen für eine Zusage je nach Kanton verschieden geregelt ist. Ausserdem ist deren Hilfe nicht kostenlos, aber einige Krankenversicherungen übernehmen diese Kosten (teilweise).

Auch viele Landes- sowie auch Freikirchen bieten bedürfnisorientierte Hilfe an und dabei muss man nicht zwingend ein Mitglied der Gemeinde sein. Die geleistete Dienstleistung darf man anonym mit einer Spende würdigen.

Schnelle, aber standortsfixierte Auszeit

In grösseren Einkaufszentren gibt es meistens Spielparadiese für Kinder ab meistens 3 bis 7-10 Jahre. Sehr selten ist es kostenlos, oft kostet es max.5chf/h. Die Betreuungszeit ist pro Tag auf max.2-4h beschränkt, man muss während der ganzen Betreuungszeit telefonisch erreichbar sein und sich im Einkaufszentrum aufhalten.

Sonstige Links für Hilfe und mehr Auszeit

Mutterhilfe.ch

Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind

Elternnotruf

In Deutschland

Welche Auszeits – Möglichkeiten hast du schon einmal genutzt? Vielleicht sogar eine, die ich hier nicht genannt habe? Oder lebt ihr zu Hause mit Auszeitsregeln? Wie hast du die eingeführt und wie werden sie eingehalten? Ich bin gespannt auf deine Tipps!

admin

3 Comments

  1. Antworten

    Anni

    4. September 2017

    Ich finde es ein super wichtiges Thema was du hier ansprichst! Auch als Mutter muss man man selbst bleiben können – und das geht nur wenn man Zeit für sich findet..
    Lieben Gruß,
    Anni von http://www.yogagypsy.de/

  2. Antworten

    Sabine

    15. Oktober 2017

    Das ist ein sehr wichtiges Thema. Ich selbst als zweifach Mama kenne es nur zu gut. Zu oft stellt man die eigenen Bedürfnisse hinten an.
    Ich habe das Glück Oma und Opa in der Nähe zu haben, die mir ab und zu unter die Arme greifen. Vor zwei Tagen habe ich auf einer Messe die „Notfallmamas“ kennengelernt. Das wäre auch eine Möglichkeit für die, die niemand in der Nähe haben
    Lg

    • Antworten

      admin

      16. Oktober 2017

      Hallo Sabine
      Oh danke dir für deinen Tipp! Werde ich mir gleich mal anschauen.
      Freundliche Grüsse
      Victoria

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