Liebst du dich (noch)? Ein Weg zu mehr Selbstliebe, 1.Teil

So manche Mutter gibt sich selbst auf, damit die Familie, die Partnerschaft und/oder die Pflichten am Arbeitsplatz den vorgegebenen Normen der Aussenwelt entsprechen. Dabei belügt und schadet sie sich jedoch selbst und früher oder später wird es sich physisch oder psychisch bemerkbar machen, wenn man nicht schnell und entschlossen die Notbremse zieht und wieder seine eigenen Bedürfnisse in den Alltag miteinbezieht. Nicht umsonst sagt man: "Geht's der Mutter gut, geht's der Familie gut!"
Deshalb geht's im ersten Teil meiner Jahresserie um die Grundsteine für ein gesundes, glückliches Leben, nämlich um die Anerkennung und Pflege der Selbstliebe, Selbstachtung und des Selbstvertauens.

Auch im Jahre 2018 übernimmt mehrheitlich die Mutter die Hauptverantwortung für die Betreuung und Erziehung der Nachkommen.
Denn Männer verdienen immer noch mehr, Männer wurden nicht mit milchproduzierenden Brüsten „gesegnet“ und Männer geben einfach weniger schnell nach als wir Frauen. Denn wir neigen gerne dazu es allen Recht machen zu wollen.

Warum sind uns die Meinungen und das Wohl anderer denn so wichtig?

Vielleicht…

  • weil wir denken, dass die Mehrheit schon weiss, was richtig und gut ist.
  • Weil man nicht als Egoist oder Besserwisser dastehen möchte.
  • Oder weil uns von Klein auf eingetrichtert wurde, dass unsere Meinung, unser Tun oder sogar unser Dasein im Vergleich zur Mehrheit weniger wert ist und wir unsere Anerkennung nur auf diesem Weg bekommen werden.

Du weisst sicher selber, dass all das nicht der Wahrheit entspricht und auch DU ein wertvoller Mensch bist! Und nur DU kannst an deiner jetzigen Situation und Einstellung etwas ändern!
Deshalb beginnen wir gleich hier und jetzt dein gewünschtes ICH neu erblühen zu lassen. 🌱

Am besten organisierst du dir ein leeres Notizbuch und einen Stift, mit dem du dir alle Antworten zu den hier gestellten Fragen aufschreiben kannst. Denn wenn dich später wieder einmal eine Krise packt, kannst du einfach wieder deine damaligen Gedanken nachlesen oder sogar über deine eigenen Fortschritte staunen und stolz sein.

Los geht’s und zwar mit dem Thema Selbstliebe

Hast du dich so lieb, so wie du zum Beispiel deine Kinder liebst?

Begründe, warum es so ist. Ist das gut so oder muss sich deiner Meinung nach etwas ändern? Was und wie würde das gehen?

Was liebst du an dir? Äusserlich

Was denkst du, welche Bemerkungen und Handlungen anderer oder Ereignisse aus deiner Kindheit begleiten dich noch bis heute und behindern dein Handeln? Beeinflussen sie dich wirklich noch oder kannst du sie nun selbstbewusster von dich weisen und damit abschliessen?

Welche Fehler oder Versäumnisse hast du gemacht, die dich immer noch beschäftigen?

Wie sagt man: „Aus Fehlern lernt man.“ und „Schliesst sich ihrgendwo eine Türe, dann öffnet sich woanders wieder eine Neue.“

Was gelingt dir gut und was machst du gerne? Worauf bist du stolz in deinem Leben?
Sei dabei nicht zu streng mit dir. Hier darfst du auch gerne Feedbacks von deinem Umfeld sammeln. Manchmal sehen sie ganz andere Fähigkeiten in dir, die du selbst gar nicht als Fähigkeit wahrnimmst.

Welche (selbsternannten) Schwächen nerven dich an dir selbst und warum überhaupt? Schadet sie dir? Wie kannst du sie dir abgewöhnen?

Was sind deine (Lebens-) ziele, Wünsche, Träume?

Dream biiiiig!

Wie du diese dann umsetzen wirst, darüber musst du dir jetzt noch keine Gedanken machen. Jetzt stärken wir erst mal die Selbstliebe, daraus wächst dann dein Selbstvertrauen, dein Selbstwertgefühl und du wirst wieder mehr auf dich achten respektive dafür sorgen, dass deine Wünsche, Träume und Ziele in Erfüllung gehen werden.

Das wird nicht von heute auf morgen passieren. Sorge dafür das dein Kopf und deine Seele mit lieben Worten und Kleinigkeiten berieselt wird. Zum Beispiel indem du:

  • Deine positiven Erkenntnisse über dich auf ein Post it oder eine schöne Zeichnung schreibst und dir dies an ein Ort hinklebst, wo du es oft lesen kannst (Spiegel im Badezimmer, innere Türseite des Klos, an den PC- Bildschirm, …) Es ist egal, wenn dies deine Gäste oder anderen Familienmitglieder lesen können. Ihnen tun die aufbauenden Worte sicher auch gut!
  • Frage dich mindestens 3x am Tag wie es dir geht, sei ehrlich zu dir und reagiere darauf. Es muss nicht immer eine grosse Veränderung sein, manchmal reicht auch nur eine kurze Pause.
  • Gönn dir etwas Wellness (Das geht auch easy zu Hause) oder einfach noch mehr Schlaf.

So, für heute hab ich genug über den Weg der Zurückeroberung deiner Selbstliebe geschrieben. Bald wirds mehr geben, auch ein paar Buchrezensionen.

 

Liebe Grüsse

Victoria

admin

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