Der Zucker, hat viele Decknamen. Wie kannst du ihm eher entkommen?*

Zucker zerstört langsam und leise deinen Körper!

Dass Zucker unserem Körper schadet wissen wir ja schon von Klein auf UND TROTZDEM können die meisten dieser leckeren Süsse nicht widerstehen.
Wenn du auch so ein riesen Schleckmaul bist wie ich, darf ich dir heute Angela mit Ihrem Blog namens Familie Zuckerfrei vorstellen. Du erfährst dann unter anderem, wie sie sogar ihre ganze Familie zum zuckerfreien Leben überzeugen konnte.

Fakt ist: Wir nehmen täglich zu viel Zucker zu uns. Die WHO empfiehlt nicht mehr als 25g Zucker (= 6 Teelöffel) pro Tag einzunehmen.

Überleg dir mal: Wie schnell ist diese Tagesdosis bei dir abgedeckt?

Die Antwort ist als Laie (gehöre ich auch dazu) gar nicht so einfach zu beantworten, denn leider steckt Zucker mittlerweile in ganz vielen Nahrungsmitteln. Unsere Geschmacksknospen sind meistens schon so süss kalibriert, dass wir viel Zucker benötigen, damit es überhaupt süss schmeckt. Wir mögen Süsses, da Süsses sicher essbar ist und manchmal sogar als Belohnung benutzt wird. Also versüssen die Produzenten ihre Ware, damit ihre Produkte auch fleissig gekauft werden. Und damit in der Zutatendeklaration nicht gleich das Zucker heraussticht, wird oft der Inhalt Zucker mit anderen Bezeichnungen verschlüsselt, wie zum Beispiel: Dextrin, Dextrose, Fruktose-Glukose-Sirup, Melasse, Maltose, Raffinose, Polydextrose, Saccharose, Magermilchpulver,…
Soviel mal zum „sichtbaren“ Zucker.( Zu welchem die WHO- Empfehlung adressiert war.)
Dann gibt’s ja aber noch den Zucker, der entsteht bei der Nahrungsverwertung im Körper. Mit diesem hat unser Insulin eigentlich schon genug zu arbeiten und wenn es dann eben mal nicht mehr mag, dann haben wir dann eben Diabetes. Nicht lustig.

Da die Folgen sich so schleichend entwickeln, erkennen wir den Zucker nicht als Gefahr.

Wie kommst du von dieser Sucht los?

Bloggerin Angela probiert, aber auch kreiert zu Hause fleissig neue zuckerfreie Rezepte und ich staune jedes Mal, wie lecker ihre Ergebnisse auf ihrem Blog namens Familie Zuckerfrei ausschauen. Da ich ihre erreichte Leistung, die guten Tipps und Rezepte lobenswert finde, machte ich ein kleines Mini- Interview mit ihr, damit du diesen nützlichen Blog nicht verpasst. 😉

Los gehts!

Liebe Angela,

welche Motivation hattest du, um diesen neuen Lebensstil zu starten?

Meine erste Motivation war eine Gewichtsabnahme. Doch als ich merkte, dass es der Gesundheit unglaublich gut tut, habe ich meine Familie mit ins Boot geholt.

Lebt Familie Zuckerfrei (Industrie-) zuckerfrei oder total zuckerabstinent?

Prinzipiell essen wir keinen Industriezucker, Zuckerersatzstoffe, Dörrfrüchte, aber in kleinen Mengen essen wir Stevia (und ich habe in meinen Rezepten auch schon Xylit und Erythrit ausprobiert). Selten gibt es bei uns aber auch mal Ausnahmen mit Zucker oder Dörrfrüchten.

Welche Nahrungsmittel kannst du uns zum Süssen empfehlen?

Kokosnuss, Kokosmus, Kokosraspeln, Nussmus, Beeren, Apfel, ab und zu etwas Stevia (vor allem für meine Schokoladenrezepte, denn 100% Schokolade ist sehr bitter).

Wie hast du es geschafft, dass die ganze Familie mitmacht?

Mit vielen Gesprächen über Zucker und was er in unserem Körper bewirkt. Dazu haben wir den Film „voll verzuckert“ geschaut. Am Anfang war es einfach ein 4- wöchiges Experiment.

Du hast geschrieben, dass du deine Ernährung auf Deftiges umstellen möchtest. Zu viel Salz ist doch auch nicht gesund oder liege ich da falsch?

Ich koche praktisch alles frisch, auch Ketchup, Saucen, Dipps etc. und würzen tue ich mit vielen Kräutern, Gewürzen und verschiedenen Salzen. Auch hier gilt natürlich: alles in massen….

Auf meinem Blog findet ihr viele Ideen und Rezepte, sowie Einkaufstipps!

Herzlichen Dank für dein Interview und ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg in deiner Umsetzung und in deiner Verbreitung deiner „Botschaft“.

 

Kannst du der Mamioase Community ein zuckerfreies Schleckmaul-Rezept weiterempfehlen? Zum Beispiel einen idealen Geburtstagskuchen oder -snack für unsere Kids? Ich nehme den Tipp sehr gerne entgegen!

admin

8 Comments

  1. Antworten

    Melli

    15. Februar 2017

    Ich versuche, seit einigen Monaten auf Industriezucker zu verzichten, da ich ihn nicht so gut vertrage. Oft ist das gar nicht so einfach umzusetzen, wenn teilweise in Grundnahrungsmitteln Zucker enthalten ist, in denen man ihn niemals vermutet hätte.
    LG Melli

    • Antworten

      admin

      16. Februar 2017

      Hallo Melli, ja es ist heutzutage recht schwierig. Deshalb geht der Trend sicher wieder mehr und mehr zum Eigenanbau und zur Eigenproduktion. Respektive wird diese Lebensart ein Privileg/ Luxus sein. Gruss

  2. Antworten

    Stephan

    17. Februar 2017

    Hallo Victoria,

    ich versuche auch weniger Zucker zu essen, es gelingt mir ganz gut. Ich habe viele Lebensmittel mit viel Zucker aus meinem Leben verbannt. Es geht mir dadurch auch viel besser.

    Stephan

    • Antworten

      admin

      20. Februar 2017

      Hallo Stephan, ja ich bemerke es vor allem bei meinen Kinder, wie extrem sie auf Zucker reagieren. Deshalb werde ich nun auch mehr und mehr unser Zuckerkonsum bewusster dosieren. LG,Victoria

  3. Antworten

    Tanja

    18. Februar 2017

    Ein wunderbarer Beitrag darüber wo uns Zucker eigentlich überall untergejubelt wird. Danke dafür Lg Tanja

  4. Antworten

    Kristina

    20. März 2017

    Ich versuche seit drei Wochen, auf den weißen Zucker zu verzichten. Ganz schwer für mich war das mit dem Kaffee, denn da gehört für mich auf jeden Fall Zucker rein. Nun habe ich für mich die Möglichkeit mit dem Honig entdeckt. Ich mache nicht viel davon in den Kaffee rein, nur damit es nicht ganz so bitter schmeckt. So ganz werde ich auf „eingebauten“ Zucker nicht verzichten können, denn ich finde es anstrengend, ständig auf die Inhaltsangabe der Zutaten zu achten. Das ist auch der Grund warum Kalorienzählen nichts für mich ist.

    LG
    Kristina

    • Antworten

      admin

      20. März 2017

      Kennst du schon Kokosblütenzucker. Nach meinem letzten Recherchenstand sei der einer der „gesünderen“ Zucker.

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