Running- Mami informiert dich, wie du trotz Kind, Kegel und Job fit bleiben kannst. *Blogempfehlung*

Vor Kurzem musste ich feststellen, dass ich schon länger keine Blogempfehlung mehr gepostet habe. Deshalb ist es heute wieder so weit und ich denke meine heutige Interviewkandidatin passt super zwischen die Monatsthemen vom März und April (Bodycheck & Ernährung). Warum, erfährst du unten im Interview.

Ich weiss gar nicht mehr, ob sie ‚Mamioase‘ oder ich ‚Running- Mami‘  zuerst entdeckt habe. Ich kann mich aber noch genau an den Tag erinnern, als ich sie im echten Leben kennenlernen durfte, solche Treffen geniesse ich nämlich immer sehr. Das war letzten November am ‚Swiss Blog Family‚ Kongress in Basel. (Der findet übrigens im 2018 am 10.11.statt. Du blogst oder willst viele Familienblogger erreichen? Mehr Infos zum Event erhältst du hier.) Und seit diesem Anlass hat sich bei Anita wieder einiges getan. Aber jetzt mal alles der Reihe nach:

Wer bist du und womit füllst du zur Zeit dein Leben?

Mein Name ist Anita, 36, ich bin Mama zweier wundervoller Jungs und lebe zusammen mit ihnen und meinem Partner.

Ich arbeite im Angestelltenverhältnis mit einem 50%-Pensum und verbringe natürlich die meiste Freizeit mit meiner Familie. Daneben hat Sport in meinem Leben einen hohen Stellenwert, genauso wie eine möglichst gesunde Ernährungsweise. Dementsprechend bin ich öfters joggend in der Natur, an einem Laufevent oder im Fitnessstudio anzutreffen. Und natürlich in der Küche, denn gesundes Essen kocht und backt sich selbst. Also nicht von selbst (lacht), aber ich bin kein Fan von Fix-Fertigprodukten. Und Selbstmachen fägt, jedenfalls experimentiere und pröble ich immer wieder an etwas herum. Und genau diese Sport-Ernährungs-Passion findet dann, nebst vielen Mutterthemen, Eingang in meinen Blog. Weshalb ich auch immer öfters mal schöne Fotos zu machen versuche, mich mit allerlei Technischem rumschlage und ein bizi häufiger am PC sitze, als vor meiner Bloggerinnenzeit.

Was dann an Zeit noch übrig bleibt fliesst in so Sachen wie Familienmanagement, Housekeeping und Schlaf (lacht).

Wie bist zu zum Bloggen gekommen und worüber bloggst du auf Running- Mami?

Ich schreibe unheimlich gerne und der Blog gibt mir die Möglichkeit, mich kreativ auszutoben und auf andere Art zu schreiben, als es in meinem Job nötig ist. Das gefällt mir und aus diesem Wunsch ist der Running-Mami Blog entstanden. Wenn es mir dann noch gelingt, andere zu inspirieren, freut mich das besonders. Und natürlich gehe ich auch Kooperationen ein, wenn sie passen. Mit dem Blog möchte ich vor allem Mamas ansprechen, die einen gesunden Lifestyle und vielleicht sogar ein sportliches Leben mit der Mutterschaft und allem anderen kombinieren wollen. Dazu muss man keine Spitzensportlerin sein – das bin ich ja auch nicht. Und: ich habe keine 24/7-Nanny, keine Putzfrau und auch nur den ganz normalen Familienwahnsinn um die Ohren. Und genau darum geht es im Blog. Running-Mami steht nicht nur für meine hauptsächliche Sportliebe – dem Rennen – sondern stimmt auch ganz gut für den ganz normalen Alltag als Mama, den ich oft im Vereinbarkeitsspagat verbringe und mir ab und an eine Zerrung dabei einfange, weil’s mal wieder ein bizi viel war (lacht).

Du beendest nebst Familie, Job und Blog bald deine Weiterbildung zur Ernährungstrainerin. Welche Mehrwert kannst und möchtest du deinen Leserinnen danach bieten?

Ich habe – tadaa, Überraschung (lacht) – meine Ausbildung bei einer Sport- und Fitnessschule gemacht. Das heisst, ich kann sowohl gesunde Menschen beraten, die ihre Ernährung einfach optimieren oder ein paar Kilo zu- oder abnehmen wollen. Aber eben auch solche, die wie ich, gerne Sport machen und auch dort mit der Ernährung das Optimale herausholen möchten.

Ich plane in Zukunft immer mal wieder Beiträge darüber, was gesunde Ernährung überhaupt ist, möchte mit Mythen aufräumen. Was das für uns Mütter mit Familie im Rücken heisst. Was es mit Crash-Diäten auf sich hat, warum Fett nicht böse ist und so weiter. Daneben hilft mir mein nun gebündeltes Wissen auch dabei, meine Rezepte – die ich ja gerne und oft poste, noch ein bizi besser zu optimieren. Und davon hoffe ich natürlich, dass meine Leserinnen und ihre Familien profitieren können. Weil auch bei mir selbst muss das Allermeiste eben familientauglich sein.

Irgendwann in naher Zukunft werde ich auch persönliche Ernährungstrainings anbieten. Darauf freue ich mich und in meinem Kopf sind viele Ideen. Aber dazu kann ich noch nicht mehr sagen. Immer auf dem aktuellen Stand sind hier Abonnentinnen und Abonnenten meines Newsletters. Hier kann man sich dafür anmelden.

Welche 3 Tipps kannst du hier meinen Leserinnen ans Herz legen, welche sie einfach in den Alltag einbauen können?

Das kommt natürlich darauf an, was deine Leserinnen für (persönliche) Ziele haben. Was aber sicher ganz allgemein zu einem gesünderen Lebensstil beiträgt und Vereinfachung in den Familienalltag bringt, ist zum Beispiel:

1. Regelmässige Bewegung!
Daran führt kein Weg vorbei. Egal ob man einfach gesund bleiben oder abnehmen möchte. Bewegung bedeutet nicht gleich Sport. Das ist ein wichtiger Unterschied und sollte vor allem die Sportmuffel aufatmen lassen. Auch ein Spaziergang ist Bewegung! Also: öfters mal einen Spaziergang fix einplanen und mit den Kindern toben. Oder sich doch mit Sport anstecken lassen (lacht). Hier gibt es ein paar einfach umzusetzende Tipps für den Mamaalltag.

2. Vorkochen!
Ich weiss wie es ist, wenn alles anders lief, als geplant und die Zeit zum Kochen knapp wird. Dann ist ein Fix-Fertiggericht schon sehr praktisch. Das darf auch mal Platz haben, aber dort hat’s halt schon viel Mist drin. Darum, wer geschickt vorkocht, kann fast eine Woche davon zerren. Diesen Blumenkohl-Salat kann man locker zwei oder drei Mal geniessen. Und diese Gnocchi alla zack-zack sind eine schnelle und trotzdem noch gesunde Alternative, trotz Convenience-Food und mit gesunden Zutaten, die man meistens da hat. Auch aus Vollreis kann man – einmal gekocht – zig Menüs zaubern.

3. Wasser trinken!
Macht euch bewusst, dass alles ausser Wasser und ungezuckertem Tee keine gesunden Getränke, sondern Genussmittel oder Nahrungsmittel (z.B. Milch, Shakes) sind. Ich bin ein Cola-zero Junkie und ab und an gönne ich mir einen Energy-Drink. Das hat nichts mit einer gesunden Ernährung zu tun. Aber das ist ein Goodie, meine Süssigkeit sozusagen (lacht). Das darf sein. Aber achtet darauf, dass ihr an die 2 Liter Wasser oder eben ungesüssten Tee pro Tag trinkt. Wer Sport macht sollte zusätzlich während oder nach dem Sport Wasser zuführen. Gewöhnt das auch den Kindern an und schärft damit ihr Bewusstsein, dass Wasser/Tee das einzige Getränk ist, dass sich zum Durstlöschen eignet.

Liebe Anita, herzlichen Dank für deine Zeit und dein Wissen. Ich freue mich schon auf die Früchte deiner Pläne.

admin

1 Comment

  1. Antworten

    admin

    6. April 2018

    Herzlichen Dank für deine Ideenerweiterung.

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